Was Mann hört – im Mai

Ich hab‘ vor einiger Zeit mal wieder last.fm angeworfen. Dort wird quasi dokumentiert, was man so an Musik hört. Dann hab‘ ich mir vor Kurzem mal ne halbe Stunde Zeit genommen, und mal abgehakt, wie oft ich Album X am Stück gehört habe. Ich finde es eigentlich ziemlich wichtig, Alben immer am Stück zu hören, weil ich finde, sie sind so eine Art Gesamtkunstwert – auch wenn die einzelnen Songs sicher auch alleine funktionieren. Ich höre also sehr gerne Alben am Stück.

Man sagt mir immer gerne nach, ich würde nur Metal hören. Sei ja voll der Metalhead undso. Wegen der langen Haare. Und ich trag immer so viel schwarz. Und das ist ja gar nicht mal grundsätzlich falsch. Aber viel zu einseitig gedacht. Von den zehn meistgehörten Alben im Mai sind zwei dabei, die ich als Metal einstufen würde. Und ganz viele andere Sachen.

Hier ist meine Top-Ten der Albendurchläufe im Mai 2014:

1. Coldplay – Ghost Stories: 12 Durchläufe

Das neue Coldplay-Album. Vorbestellt und durchgehört bis zur Unendlichkeit. Da schreibe ich demnächst noch etwas Ausführliches zu

2. Vanden Plas – Chronicles of the Immortals: Netherworld Part One:  8 Durchläufe

Auch dazu – wie angekündigt – demnächst noch mehr.  Wunderschöner Progressive-Metal

3. Chakuza – Magnolia: 7 Durchläufe

Das ist was Besonderes. Das Album hab ich nicht sehr oft am Stück gehört, aber ganz extrem häufig immer mal drei Songs, dann irgendwann später die nächsten drei Songs und dann hatte ich es auch irgendwann durch.  Es ist Deutschrap, aber kein Gangsta-Rap, sondern nachdenklicher, ernster, reflektierter. Das gefällt mir ziemlich gut und irgendwie kann ich mich teilweise auch mit den Nummern identifizieren. Und deshalb läuft es auch immer wieder.

4. Saga: 20/20: 6 Durchläufe

Neo-Prog. Also Rockmusik in den Fußstapfen von Genesis und Yes, aber etwas keyboardlastiger, sehr pathetisch, groß angelegt. Live gesehen 2012 auf der Lorely. Irgendwie nett gefunden, aber nicht wirklich Zugang bekommen. Zwei Jahre später nochmal gehört. Livealbum gekauft. Ziemlich nett gefunden. Aktuelles Studioalbum auf Spotify gehört. Lieben gelernt. Sofort als Download gekauft. Nuff said?

5. Subway to Sally – Mitgift: 5 Durchläufe

Zu dem Album habe ich ja schon alles gesagt, oder? Mittlerweile läuft es nicht mehr in Dauerschleife, aber doch noch recht häufig.

5. Coldplay – Mylo Xyloto: 5 Durchläufe

Eines der wenigen Alben, bei denen ich, während sie im Hintergrund laufen, gut lesen kann. Daher besonders gerne morgens im Bus gehört. Und natürlich habe ich das auch gerade in der Woche vor dem Ghost Stories Release gehört.

7. Saga – Worlds Apart: 4 Durchläufe

Eigentlich nicht war. Es waren 2 Durchläufe mit je 2 CDs. Aber das zählt bei mir als vier. Zu Saga habe ich oben schon alles gesagt.

8. Coldplay – X&Y: 3 Durchläufe

Auch gerne mal im Bus gehört. Auch gerne mal in Erwartung auf das neue Album gehört.

8. Original Broadway Cast – Tommy: 2 Durchläufe

Jeder The Who Fan tötet mich wahrscheinlich, aber ich finde die Musicalfassung von Tommy wirklich toll, weil sie viel dynamischer und intensiver ist, als das Studioalbum von The Who. Finde ich zumindest. Einer der Dauerbrenner bei mir; dieses Album höre ich schon seit 3 oder 4 Jahren immer mal wieder.

8. Coldplay – A Rush of Blood to the Head: 2 Durchläufe

Gleicher Grund wie bei 6 und 8.

8. Capital Cities – In A Tidal Wave of Mystery: 2 Durchläufe.

Safe and Sound habe ich letzten Sommer total verpasst. Dafür bekam ich es dieses Jahr auf dem Schulkonzert zu hören und habe es nicht mehr aus dem Ohr bekommen. Folgerichtig habe ich mir mal das ganze Album angehört, das zwar nicht durchweg so einen Ohrwurmcharakter hat, aber ein echt schönes und beseeltes Pop-Album ist. Vielleicht kaufe ich es mir mal.

 

 

Für die nächsten Monate stehen noch ganz viele tolle Alben auf meiner Wunschliste, die ich wohl nach und nach abarbeiten werde, weil ich neige dazu, wenn ich mehrere Alben auf einmal kaufe, nur eines davon intensiv zu hören und die anderen zu vernachlässigen. Also so alle zwei bis vier Wochen mal wieder was Neues und dann bekommen die Alben auch ihre verdiente Aufmerksamkeit – zumindest ist es bei mir so. Freut euch also darauf, Anfang Juli wieder zu lesen, was ich im Juni gehört habe – wenn es euch denn interessiert.

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