End of an Era: Interludium

Heimatlos. Ruhelos. Kleinstadtblues. So könnte man meinen momentanen Gefühlszustand umschreiben. Die Regale sind leer, teilweise schon abgebaut, um mich herum stapeln sich Umzugskisten. Statt dem inspirierenden Bücherregal gibt es nur noch gepackte Kisten. Die Küche meiner Eltern ist geplündert, Geschirr ist gepackt, meine CDs stapeln sich mit den Klamotten um die Wette und jede Faser dieses Zimmers ist auf den Umzug gepolt. In einer Woche ist es so weit. Es ist nicht so, dass es mein erster Umzug wäre, aber es ist mein Auszug. Einen eigenen Haushalt führen. Mit dem Studium beginnen. Ab in die Großstadt.

Bis dahin vergeht noch eine Woche. Witzigerweise fangen am Montag die Orientierungsveranstaltungen an, ich bekomme mein Zimmer aber erst am Mittwoch. Im Klartext heißt das: Drei Tage Pendeln. Zum zweiten Teil der Orientierungsveranstaltungen übernächsten Montag, bin ich dann aber schon unten und muss ein bisschen mit der gleichzeitig stattfindenden Buchmesse jonglieren. Eigentlich möchte ich sehr gerne und sehr viel auf der Buchmesse unterwegs sein, aber ich möchte in der Uni auch nichts verpassen. Mal schauen. Toll ist ja, dass ich mit der S-Bahn in einer halben Stunde in der Messe bin. Und dann gehen die Vorlesungen los.

Aber bis dahin gilt es einen Umzug zu meistern. Und diese chaotische letzte Woche will noch hinter sich gebracht werden. Es gibt noch viel zu tun, vieles ist schon getan. Beim Packen rast die Vergangenheit an einem vorbei. Viele Bilder und leider auch viel Zeit um sich damit zu beschäftigen. Kleinstadtblues. Mal schauen, wie es in zwei Wochen aussieht. Großstadtliebe?

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